Zum Vermögenserhalt kommt man an "Risikoinvestitionen" nicht vorbei

Von
Peter Frelenberg, 06. Oktober 2011
Geschäftsführender Gesellschafter
Peter Frelenberg GmbH
Schauen Sie in Ihr Depot und denken Sie zehn Jahre zurück. Sie sind verärgert! Als der Dax unlängst bei -25 % stand, landeten wir mit unseren Kunden im Schnitt bei -3 %. Gut geschlagen denken Sie, aber immer noch zu viel. Lassen Sie uns deshalb nicht die Verfassung der Finanzmärkte zum Sündenbock machen, sondern uns selbst.
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Es wird gekauft, wenn es zu teuer ist und wir sind zu ängstlich, wenn die Kurse im Keller sind. |
Eine kurze Verhaltensanalyse |
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In der Krise kaufen, und davon hatten wir in den letzten 10 Jahren reichlich. Es ist nachprüfbar, dass mitten in Krisen die größten Wachstumszyklen (sog. Kondratieff-Wellen entspr. Kondratjew-Zyklen) entstanden sind. Getreu o.g. Verhalten wurde in Endphasen solcher Wachstumszyklen überinvestiert. Grund: man hatte in der „Krise“ sein Geld festgehalten, Renditen wurden nicht erwirtschaftet, man fasste Mut und traute sich, zu spät. Genau so, wie in diesen Tagen. Also: Investieren jetzt! |
Eine Handlungs-empfehlung |
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Wir haben angesichts der EURO-Krise das - wie wir es nennen möchten - größte Staatsentschuldungsprogramm seit 1949. Niedrigste Zinsen bei Staatstiteln mit 10jähriger Laufzeit, eine Inflationsrate, die höher liegt zuzüglich minus 26,375 % Abgeltungssteuer. Das ergibt ein erhebliches Minusvermögen. |
Die Situationsanalyse |
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Nun, wir möchten an dieser Stelle nicht Griechenland/Italien/Irland/ Spanien etc. strapazieren. Dazu wurde durch unser Haus zurückliegend ausreichend Stellung bezogen. An unserer Grundanalyse hat sich nichts geändert: rechtzeitige Handlungsfähigkeit (in Europa durch „Parti-kularismus“ nicht vorhanden) und schneller Schuldenschnitt per „Drachme/EURO 2“ zu Anfang der Misere, und die Finanzmärkte hätten es längst verdaut, war unsere Meinung schon früh in 2010. Konsequenz aber ist, wir müssen uns davon verabschieden, dass Staatsanleihen per se sicher sind. Es reicht das Stichwort EUROBONDS und schon besteht die Gefahr, dass auch Deutschland sein „AAA“ verliert. Wir denken, Staatsanleihen gehören in den Grundstock, aber derzeit bringen sie gegen geringere Sicherheit nur Vermögensverzehr. |
Sind Staatsanleihen sicher? |
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Es geht derzeit nicht ohne Papiere, die Risiken unterliegen, sieht man einmal von dem Spekulationsmaterial Gold und anderen Edelmetallen sowie Sachwerten ab. Ins Portfolio gehören Rohstoffwerte ebenso wie gute Nebenwerte, die Potential versprechen. Dabei kommt es auf die Ausgewogenheit an, durchaus auch in Währungsdiversifizierung in andere Währungsräume, wenn in diese Währungsräume hinein auch tatsächlich investiert wird. Dabei ist auch an die emerging markets zu denken, bevor sich hier „Blasen“ gebildet haben, um rechtzeitig verkaufen zu können. Brasilien hat z.B. ein Wirtschaftswachstum von 4 %, von Fernost ganz zu schweigen. Auf die Durchmischung kommt es an, nach Werten und nach Währungen. Dabei sind zur Risikodiversifizierung viele Anlageklassen abzubilden, wie z.B. Rohstoffe, Anleihen, Aktien etc. Insoweit können auch Mischfonds eine Ausgewogenheit bringen.
Wir haben hierzu ein Konzept entwickelt, das wir „Mechanismen für Vermögensschutz“ nennen. Es fährt einen wissenschaftlichen Ansatz, bedient sich der modernsten elektronischen Werkzeuge und funktioniert (s.o.). Erfolgreich stellen wir damit den Vermögensschutz gegen den Vermögensverzehr. So kreieren wir auch „Lebenszykluskonzepte“ vom Beginn des Berufslebens bis hin zur Rente. |
Vermögensverzehr hindern |
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Wir gehen davon aus, dass jeder gut situierte Anleger über Sachwerte verfügt, sei es das Eigenheim, ein Zinshaus und sonstiges Sachwert-vermögen. Das hilft! Jetzt aber einzusteigen, scheint uns zu teuer. Gekauft wird zu Preisen, die der liebe Gott verboten hat. Experten sagen, dass z.B. in zurückliegenden 25-Jahreszyklen von privaten Hauseigen-tümern ein liquiditätsmäßiges Minus erwirtschaftet wurde, wegen Revitali-sierungskosten, Mietausfall etc. Also auch hier nicht angstgetrieben zyklisch denken, weil jeder nach Sachwerten schreit, das bringt keinen Gewinn (s.o.), Schnäppchen ausgenommen, aber die sind rar!
Edelmetalle, ja! Sie gehören in den Grundstock und am besten nicht mehr anfassen, sich keinesfalls über Kursschwankungen ärgern, sondern liegen lassen! Jetzt kaufen? Es gibt unterschiedliche Meinungen: Die einen sagen u.a., die Blase wird platzen, andere glauben, der Goldpreis wird weiter steigen, weil die Schwellenländer immer reicher werden und Gold als Luxusprodukt nachfragen werden. Auch seien die Reserven der emerging markets Zentralbanken noch zu einseitig im US-Dollar und zu wenig in Gold investiert. Eine Umschichtung würde neben anderen Faktoren den Goldpreis weiter steigen lassen. Wir bleiben dabei, Edelmetalle sind hoch spekulativ, haben nur einen Kurswert und keine Dividende/Verzinsung. |
Helfen Sachwerte? |
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Alan Greenspan meinte neulich, der EURO würde auseinanderbrechen. Na, Ja! Eines haben die Amerikaner uns aber voraus, eine einheitlich verfasste Wirtschaftsordnung, eine einheitliche Sprache, keinen Länderfinanzaus-gleich und Pionierdenken nach dem Motto „Hilf Dir selbst, so hilft Dir Gott“. Außerdem sind amerikanische Anleihen immer noch die Referenzgröße schlechthin am Anleihenmarkt, und sie werden es noch eine lange Zeit bleiben. Selbst Pimco, einer der weltgrößten Investoren, der alle amerikanischen Staatsanleihen herausgeworfen hatte, ist wieder zu 10 % des verwalteten Vermögens in amerikanische Staatsanleihen investiert. Das spricht Bände! Außerdem haben die Amerikaner die Lizenz zum Gelddrucken, so obszön das klingen mag. Es ist ein Steuerungsmittel in einem riesengroßen Land mit kluger Einwanderungspolitik (nur die „Eliten“ werden hereingelassen) und einer Geburtenrate, wovon Europa träumt.
Wir raten dem vermögenden Privatinvestor zwischen 10 und 15 % seines Vermögens in US-$ direkt oder indirekt investiert zu halten! |
Spannungsfeld EURO/US $ |
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| Wir stehen Ihnen für ein unverbindliches Hintergrundgespräch zu den dargelegten Thesen gern persönlich zur Verfügung. |
Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine Email über das Kontaktformular!
Mit vielen Grüßen aus Köln
Ihr Peter Frelenberg
Gebot der Währungsdiversifizierung wegen Griechenlandkrise
US-Dollar versus EURO versus BRICS versus "Wikinger"-Kronen

Von
Peter Frelenberg, 17. Juni 2011
Geschäftsführender Gesellschafter
Peter Frelenberg GmbH
Gehen Sie mit uns, vom Negativen zum Positiven zu kommen? Dann lassen Sie sich nachfolgend nicht verunsichern! Das Leben ist Gewinn und Verlust, für die Schlauen steht zum Schluss der Gewinn. War immer schon so!
Edelmetalle - Rohstoffe - Betongold?
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Tatsächlich, Verunsicherung ist groß, doch, was heute in der Diskussion als historische „Parallelitäten“ bemüht wird: U.a. die Reparationen des Friedens von Versailles, die sich anschließende Hyperinflation und dann -ganz im aktuellen Kontext der Griechenlandkrise- die Notverordnungen des Reichskanzlers Brüning am Ende der Weimarer Republik sind so oder ähnlich Szenarien, die in der Presse bemüht werden. |
Große Verunsicherung. |
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Das Vermögen der Familie des Verfassers dieser Zeilen hat unter den seinerzeitigen Abläufen so gelitten, dass zweimal ganz von unten angefangen werden musste. Hieraus sind allerdings -erfahrungsorientiert aus Vergangenheiten- mit 33 Berufsjahren im Auf und Ab der Finanzmärkte Beratungsmechanismen entstanden, die krisenbewältigend wirken. |
Persönliche Erfahrung des Verfassers. |
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Schon im Dezember 2010 haben wir an dieser Stelle dringende Fragen zu Griechenland und damit zum Euro gestellt. Unsere Mutmaßungen waren richtig. Griechenland hat den Eintritt in die Eurozone und das starke Profitieren von der Zinskonvergenz negativ genutzt. Anstatt Investitionen anzuschieben, die marode Infrastruktur zu verbessern, überbordende Verwaltungsstrukturen zu verschlanken, die Gehälter moderat zu halten, wurde das niedrige Zinsniveau vornehmlich dazu genutzt, den Staat aufzublähen, spartenweise Phantasie-gehälter zu zahlen und so die Konsumenten auf Pump leben zu lassen. |
Schon im Dezember 2010 war unsere Mutmaßung richtig. |
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Ja, Griechenland ist pleite, die Risikoaufschläge auf Staatsanleihen sind nicht mehr zu bezahlen. |
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Nun hat Griechenland Anstrengungen unternommen und laut OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) sein strukturelles Defizit so stark wie kein anderes OECD-Land während der letzten 25 Jahre gesenkt. Auswüchse in einigen Bereichen, wie z.B. den Phantasiegehältern bei der maroden Staatsbahn OSE, kennzeichnen nicht das ganze Land. |
Der Schrecken für den deutschen Steuerzahler wird nicht enden. |
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Griechenland wird sich selbst nicht in die Lage versetzen können, die Kapitalmärkte zu vertretbaren Konditionen anzuzapfen, ohne nachhaltig Kreditwürdigkeit zu verlieren. Die hierfür notwendige Brutalität im Handeln der Politik wird das Volk nicht mitmachen. Jüngste Demonstrationen und Ausschreitungen, gerade auch junger Leute, zeigen das. Die Hellenen sind stolz und wollen u.a. nicht, dass der große Staatsbesitz an Immobilien (die Rede ist von 270 bis 300 Milliarden EURO, wozu erst mal ordentliche Katasterpläne erstellt werden müssten, Zeitfaktor zur Beruhigung der Gläubiger?) verscherbelt wird. Dieser politische Blickwinkel erscheint uns von besonderer Brisanz, wo Aspekte der Machtteilung politischer Willensträger (Wahlen, Koalitionen) in Griechenland nicht helfen. Die Gesamtsituation ist einfach zu desolat. |
Griechenland wird sich selbst nicht helfen können. |
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Die Zerstrittenheit im Euro-Raum um die richtigen Rezepte und die Beteiligung der Privatwirtschaft ist da nur noch Makulatur, weil, sie geht ins Leere, sie wird aufgrund der tatsächlichen Gegebenheiten bedeutungslos, die Entscheidungsträger wissen das, paralysieren sich aber gegenseitig! Was denn jetzt? Will „Europa“ eine „Badbank“ für unklassifizierte Schundpapiere (EURO-Bonds) initiieren, Umschuldungen, Schuldenschnitt, Streckung, Schuldenerlass begleiten, für viel Geld, um den EURO nicht zu beschädigen? Aus unserer Sicht ist das ein Fass ohne Boden. Nur eine Frage der Zeit, wann gegen den EURO „gewettet“ wird. |
Europa streitet um die richtige Lösung. |
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Wir denken, die kontrollierte Wiedereinführung der Drachme oder eines „halbierten“ EUROS, wie immer die Halbierung innerhalb finanzrechtlicher Gestaltung (s.o.) für „wichtige“ Analysten bezeichnet wird, wird den notwendigen Zeitaufschub geben, sich für den „gleichwertigen“ Wiedereintritt in den EURO-Raum fit machen zu können, frei nach John Maynard Keynes, „alles Geld kauft alle Ware“, der Binnenwert der Drachme/des geschützten EUROS wird’s richten, die Wettbewerbsfähigkeit nach draußen wird steigen, mit Tourismus, alles inklusive, aber für die Hälfte! |
Drachme oder "halbierter" EURO? |
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Exkurs |
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Orient und Okzident? Europa hat ein evident wichtig politisches Interesse an der Türkei, gerade auf dem Hintergrund der Revolutionen in Nordafrika/Syrien. Stabilitätsfaktor? Die Wirtschaft der Türkei wuchs im ersten Quartal 2011 um 11,7 %, nur China wächst schneller. Tatsächlich, das politisch vereinigte Europa hat Handlungsbedarf an seiner Ostgrenze. Realismus ist gefragt. Dazu gehört Griechenland. |
Die Wirtschaft der Türkei wächst extrem rasant. |
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Finanzwirtschaft reagiert, immer in der Gier nach schnellem Profit |
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Die Ratingagenturen erzeugen Entsetzen. Pakistan, Ecuador und Jamaika gelten jetzt gegenüber Griechenland als kreditwürdiger! Die Märkte sind zutiefst verunsichert. Profis erwarten den Bankrott Griechenlands. Die Troika IWF, EZB, Europäische Kommission und obendrein die europäischen Nationalstaaten veranstalten ein Rezept-Hick-Hack. Dringend benötigte 12 Milliarden (Athen sagte, sonst sind wir zahlungsunfähig) fließen jetzt aus dem 110 Milliarden EURO schweren Rettungspaket. Schon jetzt steht fest, die 110 Milliarden EURO reichen nicht, von weiteren 65 Milliarden EURO ist die Rede. Sie werden nach unserer Meinung auch bei weitem nicht reichen (eher 150 Milliarden EURO), weil die strukturellen Voraussetzungen einfach desolat sind und von oben nicht zeitgerecht verordnet werden können (s.o.). Da ist obendrein das Zieren von IWF, EZB, EU-Kommission wenig hilfreich, erst recht nicht unterschiedliche Rettungsrezepte, wobei die EZB besondere Sorge hat, hält sie doch viele griechische Staatsanleihen. |
Pakistan, Eccuador und Jamaika liegen vor Griechenland. |
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Die Märkte warten auf eine konkrete Bedingungslage zur Rettung Griechenlands oder seiner NICHTRETTUNG. |
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Aktuell wird darüber nachgedacht, wie man die Bankenwelt, Versicherungen, Pensionsfonds und sonstige Investoren finanziell an der Lösung der Krise beteiligt. Hier den Kairos, den rechten Augenblick in der Troika IWF, EZB und der EU-Kommission zu finden, und das unter Einbeziehung der Nationalstaaten und deren Parlamente sowie der Einbeziehung des privaten Sektors erscheint als schier unlösbare Aufgabe. Wir meinen, die richtige Hilfe zum Austritt aus der Währungsunion wird den Griechen helfen und Dominoeffekte verhindern, damit den EURO als Währung schützen. Elegant wäre, die Griechen stellen selbst den Antrag auf einen Ausstieg, mit Hilfe aus der EU und der Euroländer. Verwerfungen an den Finanzmärkten können so begrenzt werden, aber das bedarf klaren und berechenbaren Handelns der Akteure, sonst machen die Finanzmärkte nicht mit! |
Der Austritt aus der Währungsunion wird den Griechen helfen. |
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Hinzu kommen die alten, und jetzt wieder neuen Gefahren. |
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Das sind die im ungeregelten Markt gehandelten „Credit Default Swaps“ (CDS). Hiermit eine (hoffentlich) verständliche Kurzdefinition: Ein Sicherheitsnehmer schließt mit einem Sicherheitsgeber einen Sicherungsvertrag ab, wonach der Sicherungsgeber entstehende Verluste ausgleicht. Verluste entstehen dabei regelmäßíg, sonst gäbe es solche „Wetten“ nicht, die auch bei Staatsanleihen zur Absicherung von Zahlungsverzögerungen, Totalausfall der Rückzahlung oder teilweiser Nichtleistung abgeschlossen werden. Das Tätigen von SWAPS auf derartige Verluste (underlying) findet sich zuhauf bei griechischen Staatsanleihen, aber auch bei den anderen Schuldnerländern der EURO-Zone (Gefahr des Dominoeffekts!). Nach unserem Eindruck wurde mit der Prämienhöhe für den SWAP in Abhängigkeit zur Quote, die man mindestens als rückzahlungsfähig gewettet hat (recovery rate), an den Finanzmärkten auch bei Staatsanleihen herrlich gezockt. |
Definition „Credit Default Swaps“ (CDS). |
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Es kommt noch „schöner“: Der Sicherheitsnehmer eines CDS muss nicht zwangsläufig Halter der versicherten Schuld sein. Wie bei „Leerverkäufen“ gibt es hier auch die „Leerversicherung“. Eine Ausgleichszahlung erhält der Sicherungsnehmer durch den Sicherungsgeber trotzdem. Auf diesem Weg können Kreditrisiken als „eigener Wert“ gehandelt werden. Wichtige Folge: Das per CDS „versicherte“ Kreditvolumen kann wesentlich höher liegen als der Schuldner überhaupt Kredite/Staatsanleihen etc. aufgenommen hat. Soviel zum Grundverstehen schwieriger Finanzprodukte, die in der Presse so oder ähnlich als „Lehmann Gespenst“ bezeichnet werden. |
Das "Lehmann Gespenst". |
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Welche Bedeutung haben die CDS für den EURO in Abhängigkeit der griechischen Schuldenkrise, womöglich im Gefolge für Portugal, Spanien, Irland, (Süd-) Italien und die anderen EU-Staaten? |
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Lassen Sie uns Griechenlands Banken ins Visier nehmen. Sie halten einen sehr großen Teil griechischer Staatsanleihen (andere Banken auch) und sicher auch CDS als Sicherungsgeber. Sind Rückzahlungen griechischer Staatstitel nun nicht mehr gewährleistet, entsteht ein Doppeleffekt: Die Banken erhalten nicht nur nicht nichts mehr zurück, sondern müssen als Sicherungsgeber an die Sicherungsnehmer auch noch den Forderungsausfall bezahlen. Das wäre ein Horrorszenario! Anmerkung: So an beiden Seiten des Tisches zu sitzen führte zur Pleite von Lehmann Brothers! |
Ein Doppeleffekt wie bei der Pleite von Lehman Brothers. |
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Welche Auswirkungen sind für den Privatinvestor angesichts der Griechenlandkrise zu befürchten? |
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Zuerst muss man an die Ansteckungsgefahr denken. Auch Deutschland als mittlerweile nur zweitgrößte Exportnation hängt an dem „Tropf“ Asiens. Der EURO-Raum und die EU sind als Wirtschafts-/Währungsraum gewiss eine Dimension, aber für Kapital, das sich realwirtschaftlich nähren muss, nur so lange monetär wichtig, wie Realwirtschaft nachgefragte Waren produziert. Hingegen, Monetaritäten losgelöst von Wertschöpfung nachgefragter Güter und Dienstleistungen sind die „Druckerpresse“ auf Schrottnoten. Da sind wir als rohstoffarmes Deutschland noch einigermaßen aufgestellt, so lange Wirtschaftswachstum anderwärts unsere Waren und Dienstleistungen nachfragt. Wie lange? Jedenfalls, der EURO ist in großer Gefahr. Deutschland und Frankreich werden das nicht schultern können, nicht für Griechenland und auch nicht für andere Länder. Die Deutschen halten mehr als 95 % des verfügbaren Geldvermögens in EURO. Wir finden das fahrlässig! |
Niemand sollte sich auf den EURO verlassen. |
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Unsere Denkweisen |
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Sie liegen in der Verneinung des willfährigen Meinungsstroms (Mainstream), zu der die veröffentlichte, medial dargebotene Meinung gehört. Wir denken antizyklisch, basiert auf gründlicher Analyse von Wirtschaftsdaten, und sind ebenso wenig angepasst wie unsere Klienten, die unsere Denkweise teilen. Dabei geht es in den Ergebnissen immer mal rauf mal runter, aber auf mittelfristiger Zeitachse mit ordentlichem Zuwachs. Dabei nehmen wir die Individualsituation unserer Klienten sehr ernst. |
Antizyklisch zu ordentlichem Zuwachs. |
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Unsere Handlungsstrategie |
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Gemeinsamkeit mit unseren Klienten und Transparenz der Kosten. Wir legen alles offen. Im Gegensatz zu festgefahrenen Strukturen dessen, was zu „verkaufen“ ist, kommen wir mit unseren antizyklisch basierten Ideen und unserem ganzheitlichen Zugang in die Finanzmärkte auf unsere Klienten zu. Wir sind Querdenker, aber keine Phantasten, mit Erfolg, seit 33 Jahren! |
Seit 33 Jahren erfolgreich. |
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Aktuell und konkret |
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Welche großen Währungen gibt es, die konvertibel sind (gehandelt werden können) und deshalb risikoverteilend wirken? Keine Frage: Edelmetalle und jetzt als Hort nachgefragte Währungen (alles, was in Mode ist, mit Verfallsdatum) körperlich im Bankschließfach hat jeder verantungsbewusste Anleger gewiss am richtigen Ort. Die chinesische Volkswährung (RENMINBI / YUAN) ist an den Devisenmärkten nicht handelbar. Die „Wikingerwährungen“ haben funktionierende, aber kleine Wirtschaftsräume zum Hintergrund. Nicht schlecht! Große, politisch verlässliche Währungsräume mit Bodenschätzen sind Australien und Kanada. Aber auch die BRICS-Staaten sind nicht zu unterschätzen, wenn man über Mechanismen des „Aufpassens“ verfügt. |
Währungen im Vergleich. |
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Jetzt zur derzeit wichtigsten Volkswirtschaft der Welt, China. |
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Man will in China den Außenwert des Yuan künstlich niedrig halten, um mehr als Exportweltmeister zu werden. So hofft man, außerhalb der Sonderwirtschaftszonen auch den chinesischen Bauern des Hinterlandes (mit Zuwendungen und trotz Inflation) befriedet zu halten. Hier grüßen die Revolutionen Nordafrikas. „Floatenlassen“ an den Devisenbörsen wäre da kontraproduktiv, und man will sich als dem Kommunismus noch verfangenes Regime nicht fremdbestimmen lassen, nein, die Nomenklatura will die Zügel halten, übrigens ähnlich dem russischen Weg. |
Floating ist kontraproduktiv. |
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Antizyklischen Empfehlung für Substanzwerte in US-Dollar |
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Warum wir bei aller Diversifizierung (Schweitzer Franken etc.) auch den Dollar mittelfristig vorstellen, ist der Tatsache geschuldet, dass es bis zur Jahrhundertmitte 400 Mio. US-Bürger geben soll, knapp 100 Mio. Menschen mehr als heute. Devisen einwohnerstarker Länder haben bei historischer Betrachtung immer gewonnen, sowohl was den Außenwert angeht, wie auch hinsichtlich der heimischen Aktienmärkte. Die Journaille redet den US-Dollar runter und Spekulanten wetten darauf, mit Argumenten, denn der Schuldenberg ist enorm und die verfassungsrechtlich zulässige Verschuldens-grenze muss erhöht werden. Darum ringen derzeit Republikaner und Demokraten. Es geht um die Bedingungen, wonach passieren darf, was eigentlich nicht passieren soll. |
Einwohnerstarke Länder = Starke Währungen. |
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Die USA haben es aber bis zur Finanzkrise 2008 geschafft, das Haushaltsbilanzdefizit stark zu reduzieren, wenn auch das Leistungsbilanzdefizit der eingeführten Waren und Dienst-leistungen eine andere Sprache gesprochen hat und spricht. Damit waren aber die USA -und sind es noch- der Motor der Weltwirtschaft, auch wegen ihrer geringen Sparneigung. Deshalb sind die Chinesen jetzt der größte Gläubiger der USA, getreu dem Motto „geht der Dollar kaputt, haben die Chinesen trotzdem nichts“, und das spricht für den US-Dollar. Wenn man nicht nur die jüngere Historie bemüht: die USA haben es stets geschafft, sind noch die größte Militärmacht der Welt (mit allen Belastungen für den Staatshaushalt) und werden im Weltgefüge diese Alleinstellung verlieren. Aber, was den Dollar angeht, der kommt mittelfrisitig noch mal wieder, denn so viele konvertible „Weltwährungen“ gibt es noch nicht. Andere, siehe EURO, müssen sich erst noch beweisen! |
Im Gegensatz zum EURO hat der Dollar sich vielfach bewiesen. |
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Totgeglaubte leben länger! Warum sonst reisen reiche Chinesen mit vollen Koffern Renminbi (=Volkswährung/ Yuan) nach Honkong, um körperlich US-Dollar zu erwerben? Unsere Gewährsleute sagen uns, der EURO spielt dabei eine eher geringe Rolle! |
Ausserhalb Europas spielt der EURO eine geringe Rolle. |
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Hinzu kommt, die USA sind ein einheitlich verfasster Wirtschaftsraum mit einem riesigen Binnenmarkt (der chinesische Bauer kann mit dem Farmer in Kansas nicht mithalten), haben kein in den Kosten überbordendes Sozialsystem, verfügen über Pionierdenken und eine gesunde demografische Struktur, vor allem, sie sind politisch stabil. Die USA haben obendrein andere ordnungspolitische Strukturen als z.B. Deutschland. Die Bundesstaaten sind nicht -wie bei uns über den Länderfinanzausgleich- verpflichtet, für andere einzustehen. Das stärkt Verantwortung und Selbstheilungskräfte. Man ist -schon aus Nationalstolz- eher geneigt anzupacken als „jämmerlich“ zu sein. Die USA werden sich bewähren müssen, aber, sie werden es schaffen! |
Die USA sind gut organisiert und strukturiert. |
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Europa erscheint demgegenüber als absolute „Unstruktur“. Schon der Föderalismus in Deutschland bringt „Verwunschenheiten“ hervor, was auf europäischer Ebene durch nationalstaatliche Eitelkeiten und die EU-Bürokratie nochmals überwuchert wird. Jeder, der verantwortlich im Wirtschaftsleben steht, spürt das, aber mittlerweile auch der Normalbürger. Der Weg bis zum Achselzucken ist da nicht mehr weit. Man nennt es Politikverdrossenheit, die sich über Demonstrationen Luft verschafft. Basisdemokratie, die griechische Polis? Dem folgt der Phänotypus des deutschen/europäischen Politikers. Er richtet sich in seiner eigentlich erforderlichen Gestaltungsarbeit mehr nach Volkes Beliebigkeiten, denn einer vorausschauenden Handlungsweise im Spannungsfeld sich immer schneller verändernder Welten. Das gilt bei aller Differenzierung für die meisten europäischen Staaten. Zudem ist der EURO-Raum nicht mal der EU-Raum. Es gibt derzeit 27 Mitgliedsstaaten der EU, aber nur 17 Staaten wollten den EURO. Estland, die Slowakei, Zypern und Malta sind die jüngsten Mitgliedsstaaten. Letztere haben sogar ihre Hausaufgaben gemacht, im Gegensatz zu Griechenland. Der EURO hat durch partikulare Interessen nicht ausgemerzter Geburtsfehler eine kaum beherrschbare Uneinheitlichkeit in seinem Verbreitungsgebiet, damit eine gravierende strukturelle Instabilität! Man wollte über eine gemeinsame Währung eine richtige politische Idee von einem Europa absichern, das nicht mehr auf sich schießt. Richtig und gut, aber stabile finanzwirtschaftliche Realitäten über koordiniertes, berechenbares und damit verlässliches Handeln sind nicht ersichtlich! |
Europa braucht Einigkeit und Struktur. |
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Die konkrete Ausführung der Handlungsstrategie |
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Gut, Sie sind im Internet. Der Verfasser ist auch immer sauer, wenn er nicht gleich das Richtige und Gute findet. Komplexitäten lassen sich über das Internet nicht strukturieren. Dazu braucht es das persönliche Gespräch! Wenn Sie Substanzwerte wegen der „Währungsdissonanzen“ wollen, und das bei gleichzeitiger Währungsdiversifizierung verbriefter Substanzwerte, dann sind wir Ihr Spezialist für Vermögensschutz. Lassen Sie uns einfach unverbindlich sprechen. Wir sind seit 33 Jahren im Markt und haben Beratungssubstanz: für konkrete Substanzwerte und die richtige Ausrichtung Ihres Depots. |
Rufen Sie uns an! |
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Unsere Durchwahlen |
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Peter Frelenberg: 0221-40 63 00- 70 Christian Scholz: 0221-40 63 00- 30 Ingo Krimphove: 0221-40 63 00- 50 Hildegard Graf: 0221-40 63 00- 10 und viele Berater mehr, die immer persönlich für Sie da sind und für Sie da bleiben, nachhaltig! |
Sprechen Sie uns einfach an, es wird spannend!
Mit vielen Grüßen aus Köln
Ihr Peter Frelenberg






